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Die Landesschülervertretung der berufsbildenden Schulen Schleswig-Holstein fordert mit Unterstützung von vielen Landesschülervertretungen, die bisherige Begrenzung der Zugangsberechtigung für Berufsschulen mind. auf das 27. Lebensjahr auszuweiten und eine finanzielle Unterstützung durch den Bund anzustreben. Um unter anderem den Geflüchteten einen nachhaltigen Bildungsweg zu ermöglichen, führt kein Weg an der Anhebung der Berufschulpflicht über das 27. Lebensjahr hinaus vorbei. Ebenso wenig, wie die Bundesländer mit den finanziellen Aufwendungen alleine gelassen werden dürfen. Es ist für uns als schleswig-holsteinische Landesschülervertretung essentiell, dieser Forderung explizit Nachdruck zu verleihen, damit die Schulen der Bundesländer in Ausstattung und Personal, sowie die Geflüchteten auf ihrem Weg in diese Gesellschaft so gut wie möglich unterstützt werden können. Das Recht auf Bildung und die Berufschulpflicht dürfen nicht länger mit der Volljährigkeit der Betroffenen erlischen, so dass auch die bislang nicht vom Bildungssystem erreichten und systematisch ausgeschlossenen Menschen eine Chance bekommen.
Für dieses Anliegen haben wir eine Pressemitteilung zum Thema Anhebung der Berufsschulpflicht/ Zugangsberechtigungen für Geflüchtete herausgegeben und einen Brief an die Ministerpräsidenten der Länder und an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel verfasst.

Die beiden Dokumente könnt ihr hier noch einmal nachlesen:

21.04.2016 Brief an die Ministerpräsidenten der Länder

21.04.2016 Pressemitteilung zur geforderten Anhebung der Berufsschulpflicht

Brief an die Ministerpräsidentenrunde und Frau Dr. Angela Merkel