PRESSEMITTEILUNGEN der LandesschA?lervertretung der berufsbildenden Schulen und der Gemeinschaftsschulen

A�PM der LSV BS

Zu Schulische Bildungskosten fA?r Eltern und SchultrA�ger

Der LandesschA?lersprecher der Berufsbildenden Schulen, Martin RA?mmelein, A�uAYert sich zu den schulischen Bildungskosten fA?r Eltern, Azubis und SchultrA�ger.

a�zEs ist nicht nachzuvollziehen, wieso bei der Statistik fA?r schulische Bildungskosten fA?r Eltern und SchultrA�ger die SchA?ler an berufsbildenden Schulen, einfach auAYen vorgelassen wurden. Gerade dort sind Kostenauswirkungen fA?r z.B. Praktika, die fA?r den erfolgreichen A?bergang Schule-Beruf unabdingbar sind, ein groAYer Faktor zur Schulwahl. Die meisten mA?ssen dann ihre Praktika im eigenen Dorf machen und haben nicht die MA�glichkeit, in ihrem Wunschberuf anzukommen und ggfs. A?bernommen zu werden. Bildungsgerechtigkeit sieht definitiv anders aus. Bildungschancen dA?rfen nicht am Einkommen festgemacht werden, doch genau dies ist momentan der Fall.a�? a�zDie Auswertung zeigt, dass die Kosten viel zu hoch liegen und fA?r viele eine groAYe HA?rde darstellen, um das Ziel eines guten Bildungsabschlusses zu erreichen. Einen wesentlichen Anteil haben in diesem Zusammenhang die Anreisekosten zur Schule. Eine echte Lehrmittelfreiheit ist mit den momentanen Kosten nicht gegeben.a�?

a�zWir finden die Ergebnisse alarmierend und hoffen auf eine schnellstmA�gliche LA�sung.

Wir bitten die zukA?nftige Landesregierung, unserer Forderung, die im Bildungsausschuss von zahlreichen anwesenden Interessensvertretungen, unterstA?tzt und mitgetragen wurde, statt zu geben und die Daten schnellstmA�glich auch fA?r berufsbildende Schulen zu erfassen.a�?

a�zSonst kA�nnte das GefA?hl aufkommen, dass SchA?ler an berufsbildenden Schulen fA?r die Politik SchA?ler zweiter Klasse sind.a�?

 

PM LSV GEMS

Pressemitteilung der LandesschA?lervertretung der Gemeinschaftsschulen zum Bericht der Landesregierung bzgl. der Lehrmittelfreiheit und der Kostenbeteiligung von Seiten der Eltern

Im Zuge der letzten beiden Sitzungen des Bildungsausschuss zum Thema schulische Bildungskosten, welche von Seiten der Elternschaft getragen werden mA?ssen, sieht die LandesschA?lervertretung der Gemeinschaftsschulen schnellen Handlungsbedarf.
Es kann nicht sein, dass eine Familie pro Kind durchschnittlich 1000a�� jA�hrlich zahlen muss, nur weil es zur Schule geht. Das ist besonders fA?r Alleinerziehende, die sich knapp A?ber der Armutsgrenze befinden, nur schwer zu leisten und in der Regel mit Bildungsnachteilen fA?r die Kinder verbunden.
Ein erster Schritt wA�re bereits, wenn nicht jeder SchA?ler und jede SchA?lerin meist kostspielige jedoch oft wenig benutze Anschaffungen wie Duden oder Atlanten tA�tigen mA?sste. Dies steht mit der Lehrmittelfreiheit aus Paragraph 33 Abs. 2 SchulG SH im Widerspruch. Es wA�re keine starke Belastung fA?r den SchultrA�ger, wenn einige
A�KlassensA�tze pro Schule gekauft werden wA?rden oder es an Schulen Reglungen geben wA?rde, bei denen Duden etc. klassenA?bergreifend geteilt werden.
Des weiteren halten wir es fA?r notwendig, dass SchA?lerinnen und SchA?ler die MA�glichkeit bekommen durch AusflA?ge, Klassenfahrten oder Projekte im Rahmen der Schule die Welt auAYerhalb der Schule besser kennenzulernen und zu verstehen! Dies ist an den meisten Schulen der Fall. Dass diese Prozesse jedoch unsere Eltern durchschnittlich 240a�� plus Fahrtkosten im Jahr pro Kind kosten kann nicht Sinn und Zweck sein. An wenigen Schulen gibt es auf Spenden basierende Sozialfonds um finanziell Betroffenen unter die Arme zu greifen, doch trauriger weise sind diese noch lA�ngst nicht die Regel!
In der gymnasialen Oberstufe geht der Trend der finanziellen Belastung nach oben. Besonders GemeinschaftsschA?ler
A� mA?ssen wA�hrend der Abiturvorbereitung darunter leiden, dass ein Kind im Schnitt 340a�� im Jahr fA?r Nachhilfe benA�tigt. Dies ist besonders schockierend, wenn man berA?cksichtigt, dass ein angehender Abiturient, der ein Gymnasium besucht, weniger als die HA�lfte an Nachhilfekosten hat.
SchA?ler, die eine Gemeinschaftsschule besuchen, haben generell durchschnittlich finanziell schwA�chere Eltern und eine geringere Abitur-Quote. Deshalb kann es nicht gerecht sein, wenn zusA�tzlich dazu finanzielle HA?rden gestellt werden.
,, Man kann nicht von einer inklusiven Schule sprechen, wenn SchA?ler aufgrund des Einkommens ihrer Eltern von einigen Prozessen ausgeschlossen werden oder in unangenehme Situationen geraten. Dies beginnt bereits bei der nicht kostenfreien BefA�rderung zur Schule. Inklusion heiAYt, dass jeder das bekommt, was er braucht. Also auch finanzielle UnterstA?tzung! Deshalb fordern wir eine Lehrmittelfreiheit, die ihrem Namen gerecht wird.“

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Pressemitteilung: FA?r mehr Bildungsgerechtigkeit – Gegen Bildungskosten