94. Landesschülerparlament

Podiumsdiskussion auf dem 94. Landesschülerparlament in der Eckener-Schule Flensburg

Am 28. und 29. November 2025 kamen die Delegierten der berufsbildenden Schulen Schleswig-Holsteins zum 94. Landesschülerparlament (LSP) in der Eckener-Schule in Flensburg zusammen.

Die Sitzung begann am Freitag dem 28.11 um 9:06 Uhr.

Eröffnet wurde das Parlament von Magnus Erdmann, Landesschülersprecher der berufsbildenden Schulen in Schleswig-Holstein. Er begrüßte alle Delegierten und gab einen kurzen Überblick über den geplanten Ablauf für die nächsten 2 Tage. Im Anschluss erfolgte die Wahl des Präsidiums. In der vorgeschlagenen Zusammensetzung wurde das Präsidium einstimmig gewählt.

Zur Sitzungspräsidentin wurde Mina Engelmann bestimmt, ihre Stellvertretung übernahm Süeda Nur Okurlar. Als Beisitzer*innen wurden Ella Bös, Jannes Hagemeier und Sophie Scholz gewählt. Daraufhin fand eine politische Podiumsdiskussion statt, die den Delegierten einen Einblick in unterschiedliche politische Perspektiven ermöglichte. Moderiert wurde die Diskussion von Jannes Hagemeier. Teilnehmende Gäste waren Tom Schröder (Junge Liberale), Georgios Strantasis (Jusos), Tobias Süß (SDS Flensburg), Roman Grein (Stadtschülersprecher Flensburg) sowie Magnus Erdmann.

Im Anschluss folgte eine Kennenlernphase sowie eine Einführung für alle Delegierten. Da es sich um ein neues Schuljahr handelte und mehrere neue Delegierte teilnahmen, war dieser Programmpunkt besonders wichtig, um einen gemeinsamen Überblick über die Strukturen und Abläufe des Landesschülerparlaments zu schaffen.

Anschließend begann das Berichtswesen mit anschließender Entlastung der bisherigen Landesschülervertretung. Entlastet wurden die stellvertretenden Landesschülersprecherinnen Süeda-Nur Okurlar und Aisha Badjie sowie die Landesvorstandsmitglieder Lukas Brach, Ella Bös und Mina Engelmann. Die Entlastungen erfolgten jeweils mit deutlicher Mehrheit. Eine Entlastung von Elias Görth (ehemaliger Landesschülersprecher) wurde hingegen einstimmig abgelehnt.

Es folgte die Antragsphase, wo eine Vielzahl an inhaltlichen und organisatorischen Anträgen beraten und beschlossen wurden. Zentrale Themen waren:

  • die Ablehnung einer Wiedereinführung der Wehrpflicht (Dringlichkeitsantrag „Wir schultern eure Krisen nicht mit einem Gewehr in der Hand“),
  • Maßnahmen gegen Vandalismus an Schulen, insbesondere in Toilettenräumen,
  • die Forderung nach verpflichtenden Schutzkonzepten gegen sexualisierte Gewalt an allen berufsbildenden Schulen und Ausbildungsbetrieben in Schleswig-Holstein,
  • die Verankerung antifaschistischer Bildung als verpflichtenden Bestandteil des Unterrichts,
  • die Stärkung von psychischer Gesundheit, Partizipation, SV-Arbeit und Demokratiebildung an Schulen.

Nach der Antragsphasen kam es zu den Wahlen. Rasmus Wendt wurde zum neuen stellvertretenden Landesschülersprecher gewählt. Außerdem wurden zehn neue Mitglieder zum Landesvorstandsmitglied (LaVoMi) gewählt.

Die Sitzung endete am darauf folgenden Tag um 15 :30 Uhr.

Zum Abschluss lässt sich festhalten, dass das Landesschülerparlament erfolgreich verlaufen ist. Alle geplanten Tagesordnungspunkte konnten bearbeitet werden.